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Abrechnung

Abrechnung vom Profi

Wissen Sie, was Vorverteilung, Schätzkriterien oder Gradtagzahlen sind? 
Kennen Sie die aktuellen Vorschriften der DIN/EN 834/835 oder die aktuelle Heizkostenverordnung
Haben Sie gewusst das die Abrechnung nach Verbrauch seit 1981 durch den Gesetzgeber für Mehrfamilienenhäuser vorgeschrieben sind? 

Das müssen Sie auch nicht wenn Sie auf SANNcompact setzen. Mit über 25 Jahren Branchenerfahrung und als Partner in der Wohnungswirtschaft haben wir uns auf die Ablesung und rechtssichere Abrechnung des individuellen Wärme- und Wasserverbrauchs sowie weiterer Betriebskosten spezialisiert. 

Für Ihre Anliegen haben wir die optimale Lösungwobei wir besonderen Wert auf persönliche und fachliche Betreuung legen.

Warum eine Abrechung? 

Sie haben sich bestimmt schon einmal über die explodierenden Nebenkosten geärgert, egal ob ÖL, Wasser oder Gas eine Abrechnung nach Verbrauch nützt allen, so wird Energie und Wasser nicht mehr vergeudet. Die Verbrauchsabhängige Abrechnung sorgt dafür das womöglich verschwenderische Nachbarn, die eine pauschale Abrechnung nach Fläche haben, nicht auch ihre Nebenkosten in die Höhe treiben.

Energiepass

Am 1. Oktober 2007 tritt die neue Energie-Einsparverordnung (EnEV 2007) in Kraft. Ihr wichtigster Bestandteil ist die verbindliche
Einführung von bundesweit einheitlichen Energieausweisen für Bestandsgebäude, wie sie für Neubauten seit 2002 Pflicht sind.
Künftig müssen Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen oder neu vermieten, dem Käufer oder Mieter auf
Anforderung einen Energieausweis vorlegen. Für Gebäude, die bis 1965 errichtet wurden, ist der 1. Juli 2008 Stichtag für die
Einführung, für später gebaute Wohnimmobilien der 1. Januar 2009.

Welche Arten von Energiepass gibt es ?

Auf Beschluss der Bundesregierung wird es künftig zwei unterschiedliche Arten von Energiepässe geben:

a.) den verbrauchsorientierten Energiepass
Bei diesem Ausweis erfolgt die Einordnung des Gebäudes mit Hilfe eines Energieverbrauchskennwertes, der aus dem Energieverbrauch von drei aufeinanderfolgenden Jahren für die Heizung und wahlweise auch für die Warmwasserbereitung ermittelt wird. Hierbei werden auch Klima und Witterung in den jeweiligen Jahren berücksichtigt.

b.) der bedarfsorientierte Ausweis
Für diesen Pass werden alle wichtigen Informationen zum energetischen Zustand eines Hauses in Rahmen einer Vor-Ort-Begehung zusammengefasst. Dazu gehören die Dämmung, der Zustand von Fenster und Türen, des Daches und der Kellerdecke, der gesamten Gebäudehülle. Natürlich auch der Verbrauch von Heizung und Warmwasser etc..

Frosttipps

 

Wasserzähler enthalten geringe Prüfwasserrückstände, die während des Transports bei Frostwetter gefrieren können. Eine Beschädigung des Zählers oder eine Beeinträchtigung seiner Messeigenschaften tritt hierdurch nicht ein, wenn unsere nachfolgenden Ausführungen beachtet werden:
  • Wenn Wasserzähler bei Frostwetter eintreffen, sollen sie in einem frostfreien Raum langsam aufgetaut werden. Eine Erwärmung des Zählers über 40°C (für Kaltwasser) ist unbedingt zu vermeiden, da sonst die Innenteile zerstört werden.

  • Wird der Zähler während der Frostperiode eingebaut, sollte man sich durch leichtes Anblasen des Zählers überzeugen, dass die Funktionsfähigkeit (Bewegung des Anlaufsterns) gegeben ist.

  • Leitungen und nicht ständig in Benutzung stehende Wasserleitungen sollten Sie absperren und entleeren. Übrige Leitungen, hauptsächlich aber Wasserzähler, sind vor Kaltluft zu schützen. Bauwasser- oder offene verlegte Anschlüsse sollten Sie absperren und entleeren. Bauzähler müssen entfernt werden.

Einbauhinweise

DIN 1988 fasst die technisch-hygienischen Normen für Trinkwasserleitungen in der Bundesrepublik Deutschland zusammen und bildet damit die Grundlage aller derzeit geltenden Wassersatzungen. Außerhalb Deutschlands sind meist ähnliche Vorschriften in Kraft. Wasserzähler sind wie folgt einzubauen: 

Einbaulage
Für das korrekte Funktionieren des Wasserzählers ist die richtige Einbaulage entscheidend. Sie ist aus dem Zählwerksschild zu entnehmen:
H horizontal
V vertikal
H + V beliebig

Die Zählerlage ist als die Zifferblattebene definiert.

Steig- und Fallrohrzähler sollten nur in Steig- bzw. Fallrohrleitungen zur Anwendung kommen.

Mehrstrahlzähler sollen immer völlig waagerecht eingebaut werden. In dieser Lage erreichen sie die höchste Messempfindlichkeit.

Verschraubung
Zum Einbau der Wasserzähler sind spezielle Wasserzählerverschraubungen zu verwenden.

Zur Montage einer Verschraubung sollte allgemein folgendes beachtet werden:
• Ausrichtung der Leitung/ Linear verlaufend
• Verwendung des dafür vorgesehenen Werkzeugs z.B. keine Rohrzangen


Frostschutz
Die Montage der Wasserzähler erfolgt im frostfreien Bereich; es ist auf leichte Zugänglichkeit zu achten. Wo nötig sind Rohrleitungen und Wasserzähler gegen Frost zu isolieren.

Luftansammlungen
Luftansammlungen im Zähler müssen unbedingt vermieden werden. Andererseits soll die vollständige Entleerung der Hauswasserleitungen möglich sein. Daraus ergibt sich, dass der Wasserzähler am tiefsten Punkt der Hausinstallation an der Kellerinnenwand installiert werden sollte.

Komplette Baugruppe
Vor dem Wasserzähler ist das Wasserzählereingangsventil zu montieren. Hinter dem Wasserzähler folgen Absperrvorrichtung, Entleerungsvorrichtung und Rückflussverhinderer.

In der Regel wird dafür ein Freiflussausgangsventil in Kombination mit einem Rückflussverhinderer (KFR-Ventil) eingesetzt. Gesonderte Armaturen für die Entleerung und Rückflussverhinderung sind aber ebenfalls verwendbar.

DIN-Maße und Plombierung
Wasser-Geräte Hauswasserzähler entsprechen DIN ISO 4046 Teil 1 und DIN 19648 Teil 3.

Eine Plombierung schützt die Hauswasserzähler vor unbefugter Manipulation durch Dritte. Die Plombe enthält zugleich die Zählerbeglaubigung: das Zeichen der staatlich anerkannten Prüfstelle der Firma Wasser-Geräte und die Jahreszahl der Eichung.

Die Eichung erlischt bei Beschädigung der Plombe während der Montage oder durch spätere äußere Einwirkung. In diesem Fall muss der Zähler ausgebaut und zur Nachbeglaubigung an uns übersendet werden.

 

Rechtliche Hinweise

Die Grundlagen für die Messung des Wasserverbrauchs sind bis ins Detail gesetzlich geregelt und bei Verstößen mit empfindlichen Strafen bewehrt. Hier die wichtigsten Kernsätze: 

Auszug aus dem deutschen Eichgesetz vom 23.3.1992 § 2 Abs. 1 Messgeräte, die im geschäftlichen oder amtlichen Verkehr, im Gesundheitsschutz, Arbeitsschutz oder im Strahlenschutz oder im Verkehrswesen verwendet werden, müssen zugelassen und geeicht sein, soweit dies zur Gewährleistung der Messsicherheit erforderlich ist.

Abs.4 Die Eichung wird, …, von der zuständigen Behörde und von staatlich anerkannten Prüfstellen für Messgeräte für Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme vorgenommen (amtliche Eichung neuer Messgeräte kann nach Maßgabe dieser Verordnung auch vom Hersteller vorgenommen werden (Eichung durch den Hersteller). Fortbestehen 
der Eichpflichten § 25 Es ist verboten: Messgeräte zur Bestimmung der Länge, der Fläche, des Volumens, der thermischen oder elektrischen Energie ungeeicht im geschäftlichen Verkehr zu verwenden oder so bereitzuhalten, dass sie ohne besondere Vorbereitung in Gebrauch genommen werden können.

Auszug aus dem Deutschen Eichgesetz vom 12.8.1988 § 12 Abs. 1 Die Gültigkeitsdauer der Eichung ist auf zwei Jahre befristet, soweit sich nicht aus diesem Teil oder aus Anhang B etwas anderes ergibt.

Abs. 2 Die Bundesanstalt kann bei der Erteilung einer befristeten oder inhaltlich beschränkten Bauartzulassung eine kürzere Gültigkeitsdauer der Eichung festlegen. Das gilt nicht für die auf zehn Jahre befristete europäische Bauartzulassung.

Abs. 3 Beträgt die Gültigkeitsdauer der Eichung weniger als ein Jahr, so beginnt die Gültigkeit mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem das Messgerät zuletzt geeicht wurde. Bei einer verspäteten Nacheichung in den ersten drei Monaten eines Kalenderjahres wird die Gültigkeitsdauer der vorgesehenen Eichung bemessen. Verlängerung § 14 Wird die Messrichtigkeit von Messgeräten vor Ablauf der Gültigkeitsdauer durch eine Stichprobenprüfung nachgewiesen, verlängert sich die Gültigkeitsdauer um den in Anhang B festgelegten Zeitraum. Die Stichprobenprüfung muss nach dem in Anhang B genannten Verfahren durchgeführt werden.

Auszug aus der Bauordnung § 21
Für jede Wohnung und jede sonstige Nutzungseinheit müssen Einrichtungen zur Messung des Trinkwasserverbrauchs vorhanden sein; dies gilt auch für Wohnungen und sonstige Nutzungseinheiten in bestehenden Gebäuden, wenn die Wasserinstallation erneuert oder wesentlich geändert wird.

 

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